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Pressemitteilungen zum fantastischen Sieg der Jugend Brass Band Michelsamt 

 Artikel Anzeiger Michelsamt 1

 Artikel Anzeiger Michelsamt 2


Mittwoch, 2. April 2014

Pressemitteilung

Schüler der Musikschule Michelsamt schlagen auf kantonaler, zentralschweizerischer und schweizerischer Ebene zu – drei Wettbewerbe und viele Erfolge.

 

(EC) Die Wochenenden vom 20. Bis 23. und 28. bis 30. März standen ganz im Zeichen der Musikwettbewerbe. Vor zwei Wochen fand der „Jugendmusikwettbewerb Zentralschweiz“ in Sarnen statt und am vergangenen Wochenende war in Ebikon der „Luzerner Solo- und Ensemblewettbewerb“ (LSEW) und über die ganze Schweiz verteilt die Entrada-Wettbewerbe vom „Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb“. Wie schon in den vergangenen Jahren kann die Musikschule Michelsamt an allen Wettbewerben grosse Erfolge verbuchen und schaut mit grossem Stolz auf die beeindruckenden Leistungen der Musikschülerinnen und Musikschüler zurück.

 Am Zentralschweizer Wettbewerb welcher nur alle zwei Jahre durchgeführt wird, konnten drei Schüler die Urkunde „Sehr gut“ und Céline Dao gar ein „Ausgezeichnet“ mit nach Hause nehmen, was deren Leistungen bestens beschreibt.

 Am LSEW nahmen wie jedes Jahr eine ganze Schar ehrgeiziger Schülerinnen und Schüler teil und dass dieser Ehrgeiz und Fleiss belohnt wurde bestätigen die 8 Podestplätze welche die MSM verbuchen konnte. Lukas Schmidlin, Daniel Habermacher, Dana Stadelmann, Damian Elmiger und Carolin Glauser durften einen zweiten Platz bejubeln und Rebecca Niederberger und Seraina Klaus feierten gar einen Sieg. Nimmt man die beiden weiteren Podestplätze Tobias Vogel und Philipp Habermacher hinzu, kann man ohne weiteres sagen, dass das Michelsamt auch im Jahr 2014 eine absolute Topadresse in der Luzerner Blasmusikszene bleibt.

 Auch an den Entrada-Wettbewerben des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs konnten sich die vier Teillnehmerinnen aus der MSM behaupten und so erreichten drei einen sehr guten 3. Preis und Rebecca Niederberger konnte gar den 1. Preis holen. Sie wird am Finale vom 8. bis 11. Mai teilnehmen können und die ganze MSM drückt jetzt schon die Daumen.

 Die Musikschule Michelsamt gratuliert allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu den ausgezeichneten Ergebnissen. Einen grossen Dank gebührt den Musiklehrpersonen für ihren aufwendigen und wichtigen Einsatz, allen KlavierbegleiterInnen und den Eltern für die Unterstützung. Sie alle haben zu den Erfolgen beigetragen.

 

Auszug Rangliste 39. Schweizerischer Jugendmusikwettbewerb, Entrada

Oboe II

1. Preis: Rebecca Niederberger, Rickenbach

Violine II

3. Preis: Céline Dao, Neudorf

3. Preis: Chantal Dao, Neudorf

 Blockflöte III

3. Preis: Alexandra Häfliger, Rickenbach

 

Auszug Rangliste 21. Jugendmusikwettbewerb Zentralschweiz in Sarnen

Klavier Kategorie II

Urkunde „Sehr gut“: David Achermann, Beromünster

Urkunde „Sehr gut“: Lea Wandeler, Beromünster

Violine Kategorie II

Urkunde „Ausgezeichnet“: Céline Dao, Neudorf

Violine Kategorie III

Urkunde „Sehr gut“: Chantal Dao, Neudorf

 

Auszug Rangliste 22. Luzerner Solo- und Ensemblewettbewerb in Ebikon

Kategorie D2 – Beginners Blechblasinstrumente

9. Rang:  Alexander Muff, Tuba, Gunzwil

Kategorie D – Beginners Holzblasinstrumente

6.  Rang: Eliane Stocker, Querflöte, Beromünster

7.  Rang: Erika Stocker, Querflöte, Neudorf

Kategorie C – Cornet, Trompete, Flügelhorn

6.  Rang: Livia Stirnemann, Trompete, Beromünster
15. Rang: Silvan Lang, Cornet, Beromünster
16. Rang: Renato Schürch, Cornet, Rickenbach

19. Rang: Simon Galliker, Cornet, Rickenbach

21. Rang: Martina Scheuber, Cornet, Beromünster

21. Rang: Julia Boog, Cornet, Rickenbach

Kategorie C - Althorn , Waldhorn

2. Rang: Lukas Schmidlin, Althorn, Gunzwil

6. Rang: Isabel Fischer, Althorn, Rickenbach

9. Rang: Luca Boog, Althorn, Gunzwil

11. Rang: Céline Boog, Althorn, Gunzwil

Kategorie C - Euphonium, Bariton

2. Rang: Daniel Habermacher, Euphonium, Rickenbach

Kategorie C – Posaune, Bass-Posaune

2. Rang: Dana Stadelmann, Posaune, Rickenbach

Kategorie B | Cornet, Trompete, Flügelhorn

3. Rang: Marinus Lütolf, Cornet, Gunzwil

7. Rang: Roman Kottmann, Cornet, Schwarzenbach

Kategorie B – Althorn, Waldhorn

1. Rang: Tobias Vogel, Althorn, Schwarzenbach

3. Rang: Philipp Habermacher, Althorn, Rickenbach***

4. Rang: Luca Grossmann, Althorn, Rickenbach

 Kategorie B – Posaune, Bass-Posaune

8. Rang: Kilian Elmiger, Bass-Posaune, Beromünster

8. Rang: Sandra Boog, Posaune, Rickenbach

Kategorie B | Bass-Tuba

2. Rang: Damian Elmiger, Es-Tuba, Beromünster

 

Kategorie C – Querflöte

1. Rang: Seraina Klaus, Querflöte, JBO Michelsamt
2. Rang: Carolin Glauser, Querlöte, Gunzwil

Kategorie C - Oboe

1. Rang: Rebecca Niederberger, Oboe, Rickenbach

 

*** Finalteilnahme (letztjähriger Solochampion)



Anzeiger Michelsamt 31. Mai 2013

Jugendmusikfest in Hildisrieden

Michelsämter Jugendformationen mischen ganz vorne mit

von Patrik Birrer

Mit dem Jugendmusikfest am vergangenen Samstag nahmen die Festivitäten rund um den Luzerner Kantonal Musiktag in Hildisrieden ihren Anfang. 33 Nachwuchsformationen traten vor die Jury und gaben ihr Bestes. Gewohnt zahlreich und ebenfalls schon gewohnt erfolgreich nahmen auch Michelsämter Jungmusikerinnen und Jungmusiker am Jugendmusikfest teil.

Bei der Rangverkündigung am Samstagabend im grossen Festzelt in Hildisrieden herrschte Gewissheit: Die Jugend Brass Band Michelsamt konnte ihren Titel als Kantonaler Festsieger am Jugendmusikfest nicht ganz verteidigen. Nebst einem 1. Rang in der Kategorie Brass Band Oberstufe wurden sie hinter den BML Talents als zweitbeste Jugend Brass Band aller Kategorien ausgezeichnet. Absolut kein Grund zur Enttäuschung», findet jedoch der Leiter der Musikschule Michelsamt und Dirigent der Brass Band Michelsamt, Corsin Tuor. «Die Jugendlichen haben das gezeigt, was sie können, vielleicht sogar noch etwas mehr. Ich bin sehr zufrieden mit ihrem Auftritt und ihrer Leistung.»

Sehr zufrieden konnten auch Rolf Stirnemann und «seine» Musikanten vom Jugendblasorchester Michelsamt sein. Genau wie die wie Jugend Brass Band Michelsamt klassierte sich das Jugendblasorchester auf dem zweiten Rang. Einzig – und erst noch nur hauchdünn – geschlagen vom Jugendblasorchester der Stadt Luzern. Die durchschnittliche Punktzahl für die Vorträge von Originalblasmusikwerk, Unterhaltungswerk und Marsch/Choral betrug 157,0 Punkte und lag damit nur um 0,7 Punkten tiefer als jene des Jugendblasorchesters der Stadt Luzern. Für den Sieg in der Kategorie Harmonie Oberstufe (vor der Jungmusik Entlebuch mit 153,7 Punkten) reichte die Punktzahl des Jugendblasorchesters Michelsamt aber deutlich.

Ensembles machten den Auftakt

Das Jugendmusikfest in Hildisrieden fand bereits zum 12. Mal statt. Und wie immer beim Treffen der kantonalen Nachwuchsmusiker war auch das Interesse von Eltern, Geschwistern, Verwandten und Bekannten gross. Die Vortragslokale im Zentrum Inpuls und in der Turnhalle des Schulhauses Matte in Hildisrieden waren stets gut besucht. Das traf auch bereits am Vormittag zu, als die Ensembles ab 10 Uhr das Jugendmusikfest eröffneten.

Anders als bei den Jugendmusikformationen werden bei den Ensembles keine Punkte vergeben. Vielmehr erhält jedes Ensemble nach dem Vortrag neben dem schriftlichen Bericht der Jury ein Prädikat. Die verliehenen Prädikate am Jugendmusikfest in Hildisrieden reichten von «gut» über «sehr gut» bishin zu «vorzüglich». Zu letzterem, also dem besten Prädikat, reichte es den beiden Ensembles aus dem Michelsamt nicht ganz. Die Little Brassers Gunzwil-Beromünster und das Fortepiano Michelsamt erhielten aber beide ein «sehr gut», auf das die Jugendlichen stolz sein dürfen. Pascal Furrer aus Rickenbach, Cornetist im Ensemble Fortepiano Michelsamt, ahnte bereits kurz nach dem Auftritt, dass es mit dem besten Prädikat knapp werden könnte. «Klar hätten wir gerne ein «vorzüglich»», meinte der 12-Jährige. «Aber das zweite Stück haben wir etwas zu schnell und deshalb nicht ganz sauber gespielt.» Dieser Analyse konnte Gian Grossmann nur beipflichten. Der 15-jährige Schlagzeuger aus Rickenbach hat schon mehrmals am Jugendmusikfest teilgenommen. Trotzdem sei er unmittelbar vor dem Auftritt wie alle Jahre ziemlich nervös gewesen.

Dirigenten mit wichtiger Rolle

Nervös, das waren wohl die meisten der Kinder und Jugendlichen, die am Samstag aktiv am Jugendmusikfest teilgenommen haben. «Nervosität in einem gewissen Rahmen ist auch nichts Schlechtes», weiss Peter Stadelmann, Dirigent der Little Brassers Gunzwil-Beromünster. Gerade bei einem Höhepunkt wie dem Auftritt am Jugendmusikfest seien die Dirigenten besonders gefordert. «Ich sehe es als eine meiner Hauptaufgaben den Kindern und Jugendlichen Sicherheit zu vermitteln und ihnen Mut zu machen», sagt Stadelmann. Gegen die Nervosität gebe es auch gewisse Beruhigungsübungen. Diese scheinen  bei den Little Brassers gewirkt zu haben. Der Dirigent zumindest war mit dem Auftritt zufrieden. «Wir haben das, was wir uns vorgenommen haben, gut umsetzen können», meinte Peter Stadelmann. «Jetzt haben es sich die Kids redlich verdient, die Festatmosphäre zu geniessen!»

Denn das Jugendmusikfest ist viel mehr als «nur» die Vorträge auf der Bühne vor Publikum. Oder wie es Gian Grossmann nach dem Auftritt formulierte: «Das Drum und Dran, das eigentliche Fest ist für mich genauso wichtig. Hier trifft man Kolleginnen und Kollegen, hat zusammen eine gute Zeit und hört sich andere Formationen an.» Genau dieser Mix macht den Jugendmusiktag bei den Jugendlichen aus dem ganzen Kanton so beliebt. 

 Rangliste Luzerner Jugendmusikfest 2013 (296.33 KB)      


Anzeiger Michelsamt 14. März 2013

4. Musikschulwettbewerb

Sie spielten mit Leichtigkeit und Virtuosität

 

„Sogar das Verbeugen haben wir geübt!“

 

Nervosität und Virtuosität: Der vierte Musikschulwettbewerb Michelsamt ging am Sonntag über die Bühnen im KUBUS Rickenbach. Über 150 junge Solistinnen und Solisten sowie acht Ensembles stellten unter strenger Beobachtung der Jury ihr musikalisches Können unter Beweis.

 

(uke) Ein „Singvögelein“ auf der Querflöte, ein „Trauermarsch“ auf dem Klavier, „Rocktime“ auf dem Schlagzeug, „Chäsärä-Ländler“ auf dem Schwyzerörgeli... Die Vielfalt der Vortragsstücke war enorm. Über 150 Schülerinnen und Schüler der Musikschule Michelsamt nahmen vergangenen Sonntag am Wettbewerb teil. Aufgeteilt in vier Altersklassen und sieben Kategorien, spielten sie auf verschiedenen Bühnen nach genauem Zeitplan vor. Zahlreiche Eltern, Verwandte, Mitschüler und Musikinteressierte besuchten die Vorträge, drückten Daumen, applaudierten. In den Einspielräumen gaben die Musiklehrpersonen letzte Anweisungen oder machten ihren Schülern Mut.

Die Kinder spielten mit Sicherheit und Virtuosität, mit Ausdruck und Freude, oder auch mit Anspannung und Nervosität. Allen war aber eines gemeinsam. Sie wollten heute auf ihrem Instrument das Beste geben und zeigen, worauf sie sich über lange Zeit vorbereitet hatten.

„Ich habe viel geübt, jeden Tag eine halbe Stunde,“ sagte ein junger Musikant. „Die ersten zwei Takte hatte ich Lampenfieber, doch dann ging es weg!“ - „Ich nehm’s easy,“ meinte sein Kollege. „Mitmachen ist wichtiger als gewinnen,“ so der junge Saxofonist, der dann später doch noch auf dem Podest landete.

 

Nicht nur Musikschüler waren nervös

 

„Es ist super und es herrscht eine entspannte Atmosphäre,“ meinten die beiden Geigenlehrerinnen Noemi Glenck und Laura Müller-Crépon in einer kurzen Pause draussen an der Sonne. Vor rund drei Monaten haben sie mit ihren Schülerinnen das geeignete Vortragsstück ausgewählt und seither für den Wettbewerb geprobt. „Wir haben an Lautstärke und Musikalität gearbeitet und daran, wie man trotz Nervosität locker bleiben kann,“ sagten sie. „Auch die Verbeugung haben wir geübt!“

Ein anderer Musiklehrer gestand, dass er beim Vortrag seiner Schüler sogar nervöser sei als bei seinen eigenen Auftritten. So sagte Reto Eisenring: „Mir ist es wichtig, dass ich meine Schüler am Wettbewerb von Anfang bis Schluss begleiten und unterstützen kann.“ 

Auch für ihn sei der Wettbewerb immer wieder spannend, denn als Lehrer kenne er seine Schüler nur aus den Lektionen. „Gewisse Kinder spielen unter Nervosität schlechter, andere sogar besser,“ wusste der erfahrene Schlagzeuglehrer zu erzählen und gab seiner Überraschung über einen seiner Schüler Ausdruck: „Ich wusste, dass er es gut machen würde, aber dass er heute derart fehlerlos spielen würde, überraschte mich dennoch!“

 

Entscheidend war der Gesamteindruck

Von halb neun Uhr morgens bis um 17.00 Uhr abends haben die sechs Jurymitglieder die jungen Musizierenden beurteilt. „Es ist sehr anstrengend, denn man ist den ganzen Tag über sehr konzentriert. Man will allen Schülern gerecht werden und ihnen ein Feedback geben, das sie schlussendlich weiterbringt,“ so Jurorin Leandra Wolf. Wichtig sei der Gesamteindruck. Wie wirkt der Musizierende? Wie kommt das Stück herüber? Berührt es mich, ist es beseelt? Danach kämen die fachlichen Aspekte der Technik und der Beherrschung des Instrumentes dazu. Ist das Rüstzeug da, um das ausgewählte Musikstück zur Wirkung zu bringen? Nach solchen Kriterien musste ein Vortragsstück innert kurzer Zeit beurteilt werden. Den Kindern und Jugendlichen wurde denn auch nicht nur ihre erreichte Punktezahl mitgeteilt, sondern auch ein detaillierter Jurybericht mit auf den Weg gegeben.

Man spüre auch, ob im Hintergrund eine Lehrperson gearbeitet habe, so Juror Andreas Gilomen. Ähnlich einer Skulptur merke man, ob ein Musikstück bis in alle Finessen ausgearbeitet und ausgefeilt worden sei oder nicht.

 

Musikalische Entwicklung mitverfolgen

Der Musikschulwettbewerb Michelsamt wurde in dieser Form zum vierten Mal durchgeführt. „Der Anlass hat sich etabliert, und die Kinder nehmen gerne daran teil, um sich unter Gleichgesinnten zu messen,“ so Corsin Tuor, Leiter der Musikschule Michelsamt. „Medaillen und Pokale sind halt für Kinder schon  wichtig. Der Anlass ist zu einem Treffpunkt geworden für die Musizierenden und ihre Familien, wo mit dem Beizli, der Rangverkündigung und den Podesten auch ein bisschen ‚Volksfeststimmung’ aufkommen darf.“ Rund um die Organisation dieses Tages haben etliche Personen mitgeholfen und unentgeltlich dazu beigetragen, dass alles reibungslos klappte.

Der Musikschulwettbewerb gibt auch Gelegenheit, die musikalische Entwicklung der Kinder über Jahre hinweg mitzuverfolgen. Man erinnert sich vielleicht noch an einen früheren Vortrag, und so kann es sehr schön sein, die musikalische Entwicklung und den Fortschritt eines Kindes zu sehen.

 

Die Jury:

Leandra Wolf, Andreas Gilomen, Franz Grimm, Cla Tuor, Simon Estermann, Hanspeter Janzi.

 

Die Kategorien:

Saiteninstrumente, Tasteninstrumente, Holzblasinstrumente, Blechblasinstrumente, Schlaginstrumente, Gemischte Instrumente (inkl. Stimmbildung), Ensembles

 

 Rangliste 

 


 

Anzeiger Michelsamt 1. März 2013

Talentbühne im KUBUS Rickenbach

Sie spielten mit Leichtigkeit und Virtuosität

 

Crème de la crème: Am Mittwoch, 27. Februar, fand in Rickenbach die fünfte „Talentbühne“ der Musikschule Michelsamt statt. Acht junge Virtuosen stellten mit Vortragsstücken ihr ausserordentliches Können unter Beweis.

(uke) Sie tragen Jeans und Turnschuhe oder kauen Kaugummi, wie das die meisten  Kinder und Jugendlichen ihres Alters tun. Doch sie haben etwas, das sie von anderen unterscheidet: Eine aussergewöhnliche musikalische Begabung und eine enorme Fertigkeit, die sie auf ihrem Instrumenten zum Ausdruck bringen können.

So durften am vergangenen Mittwochabend acht Schülerinnen und Schüler der Musikschule Michelsamt auf der „Talentbühne“ im KUBUS Rickenbach ihr Können unter Beweis stellen.

Am etwa einstündigen Konzert waren fantastische und virtuose Klänge auf Blechblasinstrumenten zu hören und mitreissende Rhythmen auf Schlagzeug und Kesselpauke. Zarte bis leidenschaftlich-impulsive Violinen ertönten und feine Hände schwebten über die Klaviertastatur. Mit entspannten und dennoch konzentrierten Gesichtern spielten die jungen Künstlerinnen und Künstler ihre Vortragsstücke mit scheinbarer Leichtigkeit. So hinreissend, dass man im Takt mitwippte oder so berührend schön, dass man beim Zuhören Gänsehaut kriegte.

Die Vortragenden der „Talentbühne“ haben neben den Eigenschaften Fleiss, Talent und Leistungsbereitschaft noch etwas anderes gemeinsam. Sie leben in einem Umfeld, welches ihre Begabung fördert und wo Musik eine zentrale Rolle spielt. Auch haben sie schon Preise gewonnen an regionalen, kantonalen oder gar nationalen Wettbewerben. „In diesem Sinne zeigt die „Talentbühne“ wirklich die ‚Crème de la crème’ der Musikschule,“ so Corsin Tuor in seiner Ansprache. „Dies freut mein Musikschulleiterherz natürlich enorm!“

Es spielten: Dana Stadelmann, Posaune; Lea Wandeler, Klavier; Jonas Hüsler, Kesselpauke; Cyrill Suter, Schlagzeug; Marinus Lütolf, Cornet; Céline Dao, Violine; Simon Vogel, Cornet; Chantal Dao, Violine.

Sie alle, sowie 140 weitere begabte und fleissige Musikschülerinnen und -schüler, werden am Sonntag, 10. März, am Musikschulwettbewerb in Rickenbach mitmachen. Insgesamt werden an der Musikschule Michelsamt rund 530 Kinder unterrichtet.

 


Anzeiger Michelsamt 28. Juni 2012

Rickenbach: Weihnachtskonzert in der Pfarrkirche

Musikalische Kostbarkeit zur Weihnacht

Am Sonntagabend vor Weihnachten wurde in der Pfarrkirche Rickenbach das bereits zur Tradition gewordene Weihnachtskonzert der Musikschule Michelsamt aufgeführt. Die Ensembles „Fortepiano“, „Jugend Brass Band Michelsamt“ und „Juventus Singers“ boten zusammen ein ausgewogenes Konzerterlebnis. Einfach wunderschön.

(uke) Es war bereits das zwanzigste Weihnachtskonzert der Musikschule Michelsamt am vergangenen Sonntagabend. Anfänglich war es ausschliesslich mit Bläser-Ensembles aufgeführt worden. Vor einigen Jahren kamen die Chöre der Juventus Singers dazu, was das Ganze heute zu einem besonderen Konzerterlebnis macht.

Mit einem weihnächtlichen Programm, bestehend aus 17 eingängigen, melodiösen Stücken, kamen die verschiedenen Formationen ausgewogen zur Geltung.

Lieblich, beschwingt, herausragend...

Das Blechbläser-Ensemble „Fortepiano“ eröffnete das Konzert mit „Fröhliche Weihnachten überall“. Die Bläser und Perkussionisten im Primarschulalter spielten insgesamt vier beschwingte, weihnächtliche Stücke. In schwarz und orange gekleidet, machten die jungen Musikanten auch optisch einen guten Eindruck.

Es folgte ein mutiger Auftritt der sieben Jüngsten der Juventus Singers I. Nur am Klavier begleitet, sangen sie sich mit dem bekannten „Zimetstern“ lieblich in die Herzen der Zuhörer in der vollbesetzten Kirche.

 

     

 

Bald stimmten auch die Juventus Singers II sowie das Vokalensemble an zum Gesang. Traditionelle Weihnachtslieder gehörten ebenso zu ihrem Repertoire wie beschwingte Spirituals. Natürlich fehlte auch „Rudolph the Red Nosed Reindeer“ nicht, er setzte sich sogar mit Geweih und einer leuchtend roten Nase einem Cornetisten auf die Schulter.

Die jungen Blechbläser und Perkussionisten der JBBM demonstrierten von Beginn weg, dass  sie etwas drauf haben und boten mit „Oxford Intrada“ einen imposanten Auftakt zu ihren sechs weiteren Darbietungen.

Besondere Momente gab es für jene Jugendlichen, die in Stimmbildung unterrichtet werden und nun am Konzert ein Solo singen durften. Herausragend waren dabei die Geschwister Chantal und Celine Dao in „Abends will ich schlafen gehen“. Und als besonderes Highlight darf zweifellos das Vokal-Duett von Gina Maria Egli und Daniel Frey bezeichnet werden. Mit „Walking on Air“ nahmen diese das Publikum wahrhaftig mit in die höheren Gefilde der Gesangskunst.

 

  

Ein spezielles Weihnachtsgeschenk

Die Ensembles wechselten sich ab oder musizierten in verschiedenen Kombinationen. Mal sang der Chor mit Klavierbegleitung, mal spielten die Blechbläserformationen alleine oder gemeinsam. Besonders anspruchsvoll wurde es, wenn Blechbläser und Chor gemeinsam auftraten und die klangstarken Instrumente auf die feinen Kinderstimmen abgestimmt werden mussten.In unzähligen Einzel- und Generalproben zuvor war das musikalische Zusammenspiel geprobt worden und fand nun durch dieses Konzert zu einem vollendeten Abschluss.

Die jungen Musikschüler und ihre Leitung brachten beim gesamten, einstündigen Auftritt viel Herzlichkeit und Freude herüber. Sie ernteten grossen Applaus. Für die geforderte Zugabe wurden die Konzertbesucher gleich selber zum Mitsingen aufgefordert. So liessen zum Schluss - von den kleinsten Sängern im Chor über die jungen Blechbläser der Ensembles bis hin zum ganzen Publikum – alle gemeinsam ein wunderbares „Stille Nacht“ durch den Kirchenraum erklingen.

Eine wahrhaft schöne Einstimmung auf Weihnachten! So durften alle ein ganz spezielles Weihnachtsgeschenk im Herzen mit nach Hause nehmen. Eines, das nicht verpackt war.

 


Anzeiger Michelsamt 28. Juni 2012

Ein musikalisches Frühstück

Bei strahlendem Sonnenschein fand vergangenen Sonntag der erste Musikschul-Brunch im Löwengarten statt. Die Gäste erschienen zahlreich. Wann kann man schon fein brunchen und dabei das eigene Kind beim Musizieren erleben? Dem Ideenreichtum der Musikschule Michelsamt ist es zu verdanken, dass Gaumenfreuden und Unterhaltung gleichermassen genossen werden konnten.

(CD) Corsin Tuor, Musikschulleiter der MS Michelsamt, begrüsste gutgelaunt die vielen Gäste im Löwengarten.  Es war ein herrlicher Tag, der vergangene Sonntag, dementsprechend sah man rundherum fröhliche Gesichter. Der Auftritt am Brunch war der zweitletzte der MS Michelsamt im Schuljahr 2011/2012, welches geprägt wurde  von vielen Höhepunkten an Konzerten und Wettbewerben. Am Sonntag ging es jedoch nicht um Punkte und Noten – ausser natürlich um Musiknoten! Rund 50 Musikschüler präsentierten einen bunten Mix an verschiedenen Instrumenten. Ob Schlagzeug, Akkordeon, Klavier oder Blechblasinstrumente – für jeden Geschmack war etwas dabei. Als die Schwyzerörgeliensembles spielten, kam richtiggehend „Stubetestimmung“ auf. Aber auch das Löwen-Team zeigte vollen Einsatz und füllte das Schlemmberbuffet fortlaufend auf, so dass niemand hungrig nach Hause gehen musste.

 

„Ihr habt’s geschafft, uns zweieinhalb Stunden auf höchstem Musikschulniveau zu unterhalten“, so Tuor am Schluss an die Musikschüler gerichtet. Er wies noch auf den letzten Anlass der MS Michelsamt hin: Am nächsten Samstag, 30. Juni findet in der Mehrzweckhalle Schwarzenbach um 19.30 Uhr das Sommerkonzert des Bläserensemble statt.

 

Satt und zufrieden machten sich anschliessend die Familien mit ihren Kindern auf den Heimweg. Bleibt zu hoffen, dass der Musikschul-Brunch im nächsten Jahr erneut durchgeführt wird.

 

 


Anzeiger Michelsamt 7. Juni 2012
Grossartige Erfolge am 11. Luzerner Kantonalen Jugendmusikfest

(C.T.) Am 11. Luzerner Kantonalen Jugendmusikfest, am Samstag, 2. Juni 2012 in Aesch am Halwilersee, haben drei Formationen der Musikschule Michelsamt das beste Resultat erzielt.

11 Ensembles haben in der Kategorie Ensembles teilgenommen. Sechs Ensembles haben das Prädikat «Gut» erhalten. Drei Ensembles erhielten ein «Sehr gut», darunter die Little Brassers aus Gunzwil-Beromünster unter der Leitung von Peter Stadelmann. Nur zwei Ensembles erhielten das Prädikat «Vorzüglich». Eines davon war das Blechbläser Ensemble Fortepiano der Musikschule Michelsamt.

Das Jugendblasorchester Michelsamt, unter der Leitung von Rolf Stirnemann, belegte den 1. Platz in der Kategorie Oberstufe Harmonie. Luzerner Kantonaler Festsieger (Brass Band oder Harmonie) wird derjenige Luzerner Jugendmusikverein, welcher die höchste Punktzahl in seiner Besetzungsart erreicht. Dank ihrer hohen Punktzahl wurde das Jugendblasorchester zusätzlich mit einem 2. Rang in der Gesamtwertung der Kantonalen Festsieger Harmonie belohnt.

In der Kategorie Brass Band Oberstufe erspielte sich die Jugend Brass Band Michelsamt einen 1. Rang und wurde als Krönung Kantonaler Festsieger Brass Band. Somit konnte die Jugend Brass Band Michelsamt ihren letztjährigen Titel wiederholen und erspielte sich den Festsieg bereits zum fünften Mal.

 

                 

Blechbäser Ensemble Fortepiano                                 Jugendblasorchester Michelsamt

 

                  

Jugend Brass Band Michelsamt                                    Marinus Lütolf und Simon Vogel

 

Diese ersten Plätze nach Michelsamt zu bringen ist schon lobenswert und manche mögen sich fragen, welches Rezept zu diesem Erfolg geführt haben mag. Die Antwort ist kurz und bündig. Man nehme motivierte, übe- und einsatzwillige Kinder und Jugendliche, eine kompetente, fordernde und motivierende Musiklehrperson und ein unterstützendes Elternhaus, mische das alles zusammen, gebe am Schluss noch eine Prise Glück dazu und voilà.

Die Musikschule Michelsamt gratuliert allen vier Formationen zu diesen hervorragenden Leistungen und animiert sie, weitere Herausforderungen anzunehmen. Es ist nicht das Ziel, immer auf dem Podest zu stehen, denn auch Niederlagen gehören zum Wettbewerb und auch Niederlagen können zu Hochleistungen führen. Jetzt heisst es feiern, Freude haben, Stolz sein aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen, denn die «Verlierer» (die eigentlich keine sind) möchten auch aufs Treppchen.

  


Anzeiger Michelsamt 29. März 2012

Serienmässige Wettbewerbserfolge der MusikschülerInnen der Musikschule Michelsamt

Jugendmusikwettbewerb Zentralschweiz

(C.T.) Vom 22. bis 25. März 2012 fand die 20. Austragung des Jugendmusikwettbewerbs Zentralschweiz in Emmen statt. Mit von der Partie waren auch Musikschüler/innen der Musikschule Michelsamt. Die Teilnehmenden spielten ein Pflichtstück und ein oder mehrere Wahlstücke. Die Bewertung der Solisten/innen erfolgte durch eine Jury bestehend aus Fachexperten der jeweiligen Instrumentenkategorien. Alle Teilnehmer/innen des Jugendmusikwettbewerbs erhielten eine Anerkennungsurkunde. Herausragende Leistungen wurden mit einer speziellen Sternenurkunde ausgezeichnet. Diese Urkunden sind ein wertvoller Leistungsnachweis für junge Nachwuchstalente.

 

 * Urkunde:  Sehr gut | ** Urkunde: ausgezeichnet | *** Urkunde: Höchstleistung

 

Eine Anerkennung erhielt:

  •  Rebekka Furrer, Gunzwil (Klavier Kat I, ML Susanne Bättig)

Folgende Kandidaten/innen erhielten je einen Stern:

  • Céline Dao, Neudorf (Violine Kat. I, ML Nikola Rainer)
  • Arlette Wismer, Rickenbach (Violine Kat. II, ML Judith Müller)
  • Vera Kristina Egli, Beromünster (Violine Kat III, ML Judith Müller) 
  • Lea Wandeler, Beromünster  (Klavier Kat. I, ML Susanne Bättig)

Je zwei Sterne erhielten:

  • Céline Dao, Neudorf (Gesang Kat. I, ML Dorothea Frisch-Egli)
  • Gina Maria Egli, Beromünster (Gesang Kat III, ML Patricia Flury)

 

                                             

                                                                                    Elias Furrer

 

Als Höchstleistung wurde der Vortrag von Elias Furrer aus Pfeffikon (Klavier Kat IV, ML Susanne Bättig) bewertet.

Ebenso drei Sterne erhielt das Gesangsensemble der Kantonsschule Beromünster mit Lea Furrer, Anja Heller, Dominic Lustenberger, Aurelian Stalder und Elias Furrer (ML Dorothea Frisch-Egli).

Der erfolgreichste Teilnehmer des Jugendmusikwettbewerbs Zentralschweiz, Elias Furrer, gibt am Sonntag, 29. April 2012, um 17.00 Uhr in der Aula der Kantonsschule Beromünster sein erstes Solo- Klavierkonzert. Er spielt Werke von Franz Liszt, Sergei Rachmaninov, Modest Mussorgsky , Frédéric Chopin und Scott Joplin.

 

 

Schweizerischer Jugendmusikwettbewerb

Der prestigeträchtigste Wettbewerb für junge Musikschüler/innen ist bestimmt der Schweizer Jugendmusikwettbewerb. Dieser hat ebenfalls über das Wochenende des 23. bis 25. März 2012 in Sarnen, Reinach/BL und Baar stattgefunden. Ähnlich wie am Jugendmusikwettbewerb Zentralschweiz wurden statt Sterne 3., 2., 1. und 1. Preise mit Auszeichnung vergeben. Im Allgemeinen werden 1. Preise eher spärlich verliehen, geschweige denn Preise mit Auszeichnung.

Rebecca Niederberger aus Rickenbach (ML Kazuo Watanabe) erhielt mit ihrem Vortrag auf der Oboe einen 1. Preis, ebenso Melissa Sandel auf ihrer Blockflöte. Die zwei Erstpreisträgerinnen dürfen am Finalwettbewerb vom 10. bis 13. Mai 2012 im Konservatorium in Winterthur teilnehmen. Die Musikschule Michelsamt wünscht den beiden Solistinnen viel Erfolg.

 

                                          

   Rebecca Niederberger                                           Melissa Sandel                                            Timo Jeremy Höper

 

Einen 2. Preis erspielte Timo Jeremy Höper auf seiner Doppelpedalharfe (ML Hana Vihan) und einen dritten Preis erhielten Chantal Dao aus Neudorf auf ihrer Violine (ML Nikola Rainer) und Alexandra Häfliger aus Rickenbach (ML Sieglinde Zihlmann) mit ihrem Vortrag auf der Blockflöte.

Das alles sind sehr erfreuliche Meldungen. Die Musikschule Michelsamt gratuliert allen Teilnehmenden zu diesen ausgezeichneten Ergebnissen und wünscht allen Musikschüler/innen weiterhin viel Freude am Musizieren. Zudem wünscht sie weiterhin allen Beteiligten den nötigen Durchhaltewillen gepaart mit Fleiss und Ehrgeiz. Die Musikschule Michelsamt freut sich wiederum, weitere Erfolge melden zu dürfen.


 



Anzeiger Michelsamt 29.03.2012

 

Rickenbach: Instrumentenparcours

Musikluft schnuppern

 

Wie jedes Jahr lockte der Instrumentenparcours der Musikschule Michelsamt wieder viele interessierte Kinder und Eltern an. Am vergangenen Samstag fand er in Rickenbach statt.

 

(uke) Aus jedem Zimmer des Schulhauses ertönten verschiedenste Klänge. Hier hörte man ein schüchternes Summen eines Violoncellos, dort ein virtuoses Quietschen einer Geige. Am Schlagzeug tobten sich junge Perkussionisten aus. Einige Kinder pusteten mit grossen Backen in ein Blechblasinstrument, während andere sich für die vielen Knöpfe am Keyboard interessierten.

 

                   

 

Die Auswahl ist gross

Die Instrumentenauswahl an der Musikschule Michelsamt ist vielfältig. Von Panflöte über Cembalo bis zu Schwyzerörgeli steht Unterricht für mehr als zwanzig verschiedene Instrumente im Angebot. Da kann die Auswahl schon schwer fallen. „Viele Kinder wollen einfach mal etwas ausprobieren,“ so eine Musiklehrerin. Es gäbe aber auch solche, die ganz gezielt auf ein bestimmtes Instrument zugehen.

 

       

 

Wenn Engel lächeln, stimmt es

Wie man erkennt, ob ein Kind am richtigen Instrument ist, weiss Kurt Hess, der seit über zwanzig Jahren an der Musikschule Violoncello unterrichtet.

Mit der Zeit bekomme man schon einen Blick dafür, so Hess. „Man sieht es an der natürlichen Haltung eines Kindes, wenn es die Schwingung eines Klanges aufnehme. Beim Violoncello mit seinem grossen Resonanzkörper sei das besonders spürbar. Es bekomme dann einen ganz speziellen Gesichtsausdruck. „Ich nenne es das ‚Engelslächeln’“, so der erfahrene Musiklehrer.

 

                 

 

 


 

Anzeiger Michelsamt 22. März 2012

Hitzkirch: 20. Luzerner- Solo- und Ensemblewettbewerb

Erfolg hat drei Buchstaben - TUN

(C.T.) Sie haben viel getan und sie waren sehr erfolgreich - die MusikschülerInnen der Musikschule Michelsamt, die am Luzerner Solo- und Ensemblewettbewerb (LSEW) in Hitzkirch teilgenommen haben. Die Musikschule Michelsamt darf mit Stolz als die erfolgreichste Musikschule des Kantons Luzern am LSEW genannt werden. 45 Solisten und 1 Ensemble haben teilgenommen und 13 Medaillen haben sie nach Hause gebracht und dies bei einem Teilnehmerrekord von 402 Teilnehmenden.

Am 17./18. März 2012 fand in Hitzkirch der 20. Luzerner Solo- und Ensemblewettbewerb (LSEW) statt. Mit den hervorragenden Ergebnissen der TeilnehmerInnen der Musikschule Michelsamt (darunter auch zwei ehemalige Musikschüler) kann sie als die erfolgreichste Musikschule des Kantons bezeichnet werden.  45 Solistinnen und Solisten und 1 Ensemble haben sich der Herausforderung LSEW gestellt und am Sonntagabend nach der Rangverkündigung insgesamt 6 Goldmedaillen, 4 Silbermedaillen und 3 Bronzemedaillen nach Hause gebracht. Wenn man bedenkt, dass insgesamt 402 TeilnehmerInnen nach Hitzkirch gereist sind, um an diesem Wettbewerb teilzunehmen, so darf der Musikschule Michelsamt schon ein Kränzlein  gewunden werden. Für diesen Erfolg bürgen die begeisterungsfähigen, fördernden und fordernden Musiklehrpersonen und die ausgezeichnete Vereinsarbeit im Michelsamt. Allen, die an diesem Erfolg beigetragen haben, sei herzlich gratuliert.

   

 

                    

Goldmedaille

Yvonne Habermacher, Rickenbach, Kat. C Euphonium / Bariton

Damian Elmiger, Beromünster, Kat. C Tuba

Simon Vogel, Schwarzenbach, Kat. A/B, Cornet, Trompete, Flügelhorn

Tobias Vogel, Schwarzenbach, Kat A/B, Althorn, Waldhorn

Domnik Furrer, Pfeffikon, Kat A/B Tuba

Rebecca Niederberger Rickenbach, Kat. D, Holzblasinstrumente

     

Die beiden Cousins Simon Vogel und Tobias Vogel wurden beide mit 98 von 100 Punkten als Kategoriensieger für den Final qualifiziert.

 

        

 

Silbermedaille

Sextett Grausam, Rickenbach, Kat. Ensemble Oberstufe

Philipp Habermacher, Rickenbach, Kat A/B, Althorn, Waldhorn

Matthias Hüsler, Rickenbach, Kat A/B, Tuba

Faustyna Richard, Beromünster, Kat C Querflöte

    

Bronzemedaille

Ruedi Schmidlin, Gunzwil, Kat C, Posaune

Luca Grossmann, Rickenbach, Kat A/B Althorn, Waldhorn

Michèle Lang, Neudorf, Kat C, Oboe

 

  

 

4. Rang

Michaela Furrer, Schwarzenbach, Kat A/B Klarinette

 

5. Rang

Manuela Habermacher, Rickenbach, Kat. C, Althorn

Daniel Habermacher, Rickenbach, Kat C, Euphonium, Bariton

Rahel Habermacher, Rickenbach, Kat A/B, Althorn, Waldhorn

Mirjam Kammermann, Rickenbach, Kat A/B Saxophon

 

7. Rang
Nicole Kaufmann, Neudorf, Kat C, Cornet, Trompete, Flügelhorn

Basil Stocker, Neudorf, Kat C, Euphonium, Bariton

Julia Boog, Rickenbach, Kat D, Blechblasinstrumente

 

10. Rang

Martina Scheuber, Beromünster, Kat D2A Blechblasinstrumente

Luca Boog, Gunzwil, Kat D2B Blechblasinstrumente

Marinus Lütolf, Gunzwil, Kat A/B Cornet, Trompete, Flügelhorn

 

13. Rang

Nadine Schürch, Rickenbach, Kat C, Cornet, Trompete, Flügelhorn

Sandra Habermacher, Rickenbach, Kat D, Blechblasinstrumente

 

17. Rang

Lena Maria Theiler, Pfeffikon, Kat C, Cornet, Trompete, Flügelhorn

 

Auf der Rangliste des LSEW erscheint nur die Hälfte der TeilnehmerInnen. So ist es bereits ein Erfolg, den eigenen Namen auf der Rangliste zu finden. Die ausgezeichneten Ergebnisse sollen gebührend gefeiert werden, dies im Wissen, dass es einem Sieger nicht zusteht, auf den Lorbeeren auszuruhen. Die nächste Herausforderung soll bereits in Angriff genommen werden, den Erfolg hat drei Buchstaben, nämlich TUN. Für die nächsten Wettbewerbe wünschen wir allen wiederum viel Erfolg.

 


Anzeiger Michelsamt 02.02.2012

Rickenbach: Talentbühne der MSM im Kubus

Michelsämter Musiktalente begeisterten die Zuhörer

Wer vergangenen Freitag die Bühne im Rickenbacher Kubus besuchte, kam aus dem Staunen nicht mehr heraus: 16 Jungtalente der Musikschule Michelsamt zeigten ihr musikalisches Können auf den verschiedensten Instrumenten. Ob Cornet, Violine, Klavier, Schlagzeug oder gar Harfe, die Kinder und Jugendlichen beherrschten ihre Instrumente hervorragend.

(CD) Pünktlich begrüsste Corsin Tuor, Leiter der Musikschule Michelsamt, die interessierten Zuhörer. Viele waren Verwandte der talentierten Schüler und zu deren Unterstützung gekommen, denn Lampenfieber hatte der Eine oder Andere schon einwenig. Bevor das gut eineinhalbstündige Konzert begann, erzählte Corsin Tuor von einem musikalisch hochbegabten Jungen und dessen steiler Karriere. Er sei erst elf Jahre alt und singe bereits vor 1000 Leuten. „Das ist nur ein Beispiel für  musikalisches Talent,“ so Tuor weiter, „wir haben im Michelsamt auch Talente! Mit dieser Talentbühne bieten wir eine Plattform für Begabte.“ Angemeldet werden die Musikschüler übrigens von ihren Musiklehrpersonen. 

Grosse junge Persönlichkeiten

Aus elf verschiedenen Musikschulklassen stammten die Talente dieses Abends. Eröffnet wurde das Konzert durch das Trio Arlette Wismer auf der Violine, Philipp Meyer am Violoncello und Micha Wyss am Klavier mit dem „Humoresque“ von Dvorak. Es folgten weitere Stücke, zum Teil schnell und laut, zum Teil leise und fast einwenig traurig. Es ist erstaunlich, was für eine breite Palette von Gefühlen die jungen Musiker durch ihre Instrumente zum Ausdruck brachten. Den singenden Abschluss machte Gina Egli mit einem Stück aus dem Musical „Les Miserables“.

Talent alleine reicht nicht zum grossen Erfolg. Diese Kinder und Jugendlichen müssen hart und fleissig üben. „Ich übe fast jeden Tag,“ so Timo Höper. Auf die Frage, wie ein Junge auf ein so aussergewöhnliches Instrument wie die Harfe komme, antwortete er: „Ich habe es im Fernsehen gesehen“. Eines ist gewiss: Ohne eine grosse Portion Ehrgeiz, Fleiss und das passende Umfeld hätten es die Jungtalente nicht auf diese Bühne geschafft.  Dies zeichnet sie jetzt schon als grosse Persönlichkeiten aus.

 


Anzeiger Michelsamt 22.12.2011

Rickenbach: Weihnachtskonzert Jugendformationen Musikschule Michelsamt

 

Musikalische Einstimmung auf kommende Festtage

(Li.) Alljährlich am vierten Adventssonntag findet in der Rickenbacher Pfarrkirche das grosse Weihnachtskonzert der Musikschule Michelsamt statt. Die Jugendformationen Juventus Singers, Blechbläser Ensemble Fortepiano und Jugend Brass Brass Band Michelsamt erfreuten mit bekannten und weniger bekannten Advents- und Weihnachtsliedern die zahlreichen Konzertbesucher. 

Auftakt des späten Konzertnachmittags bildete das Blechbläser Ensemble Fortepiano unter der Leitung von Corsin Tuor. Im Fortepiano können Brass-Musikschüler ihre ersten Erfahrungen beim Musizieren in der Gruppe sammeln. Die Gruppe erschien auf den ersten Blick relativ klein, wie sie sich da vor dem Altar formierte. Doch das knappe Dutzend überraschte mit fröhlich-beschwingtem Sound und lieferte mit ihren Weihnachtsmelodien die richtige Einstimmung auf die kommende Zeit. 

 

Unbeschwerter Gesang und reife Leistung

Mit engelhaften Stimmen in sanftem Kerzenlicht erschienen die Kinder der Juventus Singers vom hinteren Teil der Kirche und begaben sich mitten durchs Publikum nach vorn. So erhielt Besucher für einmal die Gelegenheit, die jungen, ernsthaften aber trotzdem etwas neugierigen Gesichter aus der Nähe zu betrachten. Ein schöner Beginn! Unter der Leitung von Dorothea Frisch und Patricia Flury präsentierten die Juventus Singers musikalische Perlen passend zur Weihnachtszeit. Eine besondere Note lieferten die drei Instrumentalisten der Musikschule Michelsamt und Pianist Hansjakob Egli, welche den Gesang auf angenehmste Weise bereicherten. Während die kleineren Sängerinnen und Sänger noch voller Unbeschwertheit ihre Lieder zum Besten gaben, bewiesen die etwas älteren, langjährigen Chormitglieder mit solistischen Einlagen viel Mut und vor allem einiges Können. 

 

 

 

Hohe Musikalität

Der fulminante Auftritt der rund 40-köpfigen Jugend Brass Band Michelsamt erschien im ersten Moment als regelrechter Gegensatz zu den feinen Chorstimmen. Doch bei näherem Zuhören trat klare Kenntnis in Dynamik und Zusammenspiel zutage und bewies die hohe Musikalität der Brass Band unter der Leitung von Corsin Tuor. An der Jugend Brass Band kann sich das Michelsamt wirklich erfreuen, vermag sie stets mit glanzvollen Resultaten an Wettbewerben zu überzeugen und bringt immer wieder viel versprechende Talente hervor. Auch am diesjährigen Weihnachtskonzert präsentierten die Solisten Luca Grossmann (Althorn), Simon Vogel (Cornet) und Fabian Wey (Euphonium) exzellente Beiträge, welche für begeisterten Applaus im Publikum sorgte. 

 

 

 

Freude im Herzen

Was gibt es Schöneres als jungen Menschen beim Musizieren zuzuhören? Konzentration und Können vermischt sich mit unbeschwerter Jugendlichkeit und hinterlässt beim Zuhörer ein schönes Gefühl, die Freude am Dasein und die Hoffnung, dass alles gut kommt. Das Weihnachtskonzert rundete die Adventszeit auf ideale Weise ab und das Schlusslied „Stille Nacht“, vereint vorgetragen von Chor, Musikanten und Publikum, schenkte jedem der Anwesenden Vorfreude auf die kommende Festtagszeit.

 


Anzeiger Michelsamt 24. März 2011

Rickenbach: Dritter Musikschulwettbewerb Michelsamt

Junge Virtuosen streben nach Klangreinheit

Der dritte Wettbewerb der Musikschule Michelsamt ging am Sonntag über die Bühnen des Kubus-Areals in Rickenbach. 165 Solistinnen und Solisten sowie 8 Ensembles bewiesen ihre Fähigkeiten an ihren Instrumenten unter der strengen Beobachtung der Jury. Verlierer gab es keine, nur gute Schüler. Und einige ganz, ganz gute.

(uke) Manchmal ist es ein C. Oder ein A. Oder ein Fis: Der erste Ton entscheidet schon über die Qualität des ganzen Vortragsstückes, welches eine Musikschülerin, ein Musikschüler auf der Bühne präsentiert. Manche Schüler zeichnen stolz und zufrieden ihren Schlusston, manche senken schüchtern ihren Blick, und vielen steht die Erleichterung ins Gesicht geschrieben: Die Haltung am Ende des Vortrages lässt erahnen, was es einem Kind bedeutete, hier aufzutreten. Und dazwischen liegt eine kleine musikalische Reise, ein Stück persönliche Klangwelt, die der junge Mensch auf seine eigene Weise herüberbringt.

   


Von Concerto bis zu Improvisation, von Tuba bis zu Schwyzerörgeli

Es sind dies Walzer, Concerti, Volkslieder oder Medleys. Arien, Sonaten Improvisationen....auf Violinen, Schlagzeugen. Keyboards, Flöten, Trompeten…Breit und vielfältig ist das Spektrum des Gespielten. So auch jenes der Spielenden: Von der achtjährigen Sängerin bis zum zwanzigjährigen Schlagzeuger sind alle vertreten, welche an der Musikschule Michelsamt Unterricht geniessen und ihre Leistung in Form dieses Wettbewerbs messen wollen. Einige möchten einfach mal mitmachen. Andere haben ganz klare Ziele. Und für viele ist der musikschulinterne Wettstreit die Hauptprobe zum kantonalen Wettbewerb in Entlebuch vom kommenden Wochenende. Ein gesunder Ehrgeiz scheint die Kinder und Jugendlichen anzutreiben und zu motivieren. Und die Vorjahressieger streben natürlich danach, an der Rangverkündigung wieder auf dem Podest zu stehen.

          


Ideale Infrastruktur

Es herrscht überall eine lebendige, wachsame und konzentrierte Stimmung. Der Anlass ist streng geregelt und organisiert, nur so ist es möglich, dass auf drei Bühnen gleichzeitig ein reibungsloser Ablauf aller Vorträge stattfinden kann. In den Einspiellokalen bereiten die Musiklehrpersonen ihre Schützlinge vor, geben letzte Anweisungen oder machen ihnen Mut. Eltern und Gäste zirkulieren, um ausgewählte Vorträge zu besuchen. Im Solistenbeizli besteht jederzeit die Möglichkeit zu Verpflegung, sei es, um die Nervosität vor den Auftritten etwas zu dämmen, oder den Hunger danach zu stillen. „Obwohl es eigentlich eine Sporthalle ist, bieten diese Räumlichkeiten die idealen Bedingungen für einen solchen Anlass,“ sagt Hauptsponsor Florian Schreibweis von der “Pianowelt Baumgartner Belp“, der sich während des ganzen Tages für den Konzertflügel verantwortlich zeichnet. Ja, auch Instrumente müssen betreut werden...

  


Zuhören und beurteilen von halb neun bis halb sieben

Die Jury besteht aus vier Berufsmusikern und zwei Berufsmusikerinnen aus der ganzen Schweiz, die alle selber an Musikschulen unterrichten. In Zweiergruppen lauschen sie je einem Drittel der 165 Teilnehmern, welche insgesamt in 16 Kategorien aufgeteilt sind. Ihre Bewertungsskala reicht von 75 bis 99, ein kurzer Bericht wird den Schülern am Ende des Tages abgegeben. Bei dieser Anzahl ist die differenzierte Beurteilung eine grosse Herausforderung. „In erster Linie werden Notenumsetzung, Klangreinheit und Bühnenpräsenz bewertet,“ erklärt Juror Franz Grimm aus Sursee. Fast noch mehr Gewicht legt er dann doch aber darauf, ob die vorgetragene Musik ansprechend ist, eine Geschichte erzählt und „das Herz berührt“, so Grimm. In der Regel entscheide es sich sehr schnell, wo die Leistung einzustufen sei. „Die ersten drei Töne machen es meistens schon klar.“

 

Kritik zum Aufbauen

„Es geht nicht nur um die Rangliste. Unsere Beurteilung soll die Musikschüler grundsätzlich aufbauen und ihnen helfen, vorwärts zu kommen,“ ergänzt Juror Andriu Maissen. Ganz so unwesentlich dürften Punktezahl und Rangierung den Musikschülern allerdings nicht sein. Alle, die hierher kommen, möchten wohl gerne aufs Podest, oder immerhin auf der Rangliste erscheinen. „Unsere Rangierung zeigt nur die besten fünf Plätze. Alle andern fallen in einen Topf. So gibt es keine Verlierer, nur gute Schüler,“ sagt Corsin Tuor, unter dessen Leitung und Engagement die ehemalige „Solistenwerkstatt“ zum Wettbewerb dieser Grösse angewachsen ist. Das kann wiederum zur Motivation werden, wie es Violinschülerin Michaela Wey formuliert: „Letztes Jahr wurde ich nicht platziert. Jetzt ist es mein Ziel, auf die Rangliste zu kommen!“ Hat sie es geschafft? Mit 95 Punkten erreicht sie Rang 4!

 

Kleinstes Instrument ganz gross

Man solle sich neben den vielen populären Instrumenten auch auf die Blockflöte achten, weiss ein Besucher. Dieses Instrument gäben alle nach zwei Jahren auf, dabei werde es gerade nachher spannend! Was das bedeutet, veranschaulicht Melissa Sandel auf eindrückliche Weise. Sie präsentiert ein modernes „Requiem für eine Amsel“. Trillernd, zwitschernd, einem Singvogel gleich, kommuniziert sie mit dem Publikum und spielt sich regelrecht in die Herzen der applaudierenden Gäste. Sie gewinnt den Pokal zum dritten Mal in Serie. Ausser ihr erlangen nur drei Teilnehmende die Punktzahl 98: Arlette Wismer (Violine), Jonas Hüsler (Schlagzeug) und Elisabeth Egli (Violoncello).

 

Mit „Fluch der Karibik“ überzeugend zum Sieg Gegen

Ende des intensiven Tages wird die Bühne des Kubus geöffnet, um Platz zu machen für die acht Blechbläser- , Blockflöten - und Streicherensembles, die noch gegeneinander in den Wettstreit treten. Zwei davon haben sich extra für diesen Wettbewerb formiert. Sie alle bescheren dem Publikum ein musikalisches Schlussbouquet, welches sogar die Jury zum erfreuten Applaus veranlasst. Den Sieg tragen die 15 Streicherinnen des Ensemles „Strings Michelsamt“ davon, unter der Leitung von Judith Müller. Mit „Fluch der Karibik” legen sie vom allerersten Bogenstrich an einen atemberaubenden Vortrag hin. Es ist die Intonation, die es ausmacht. „Für ein Ensemble auf Musikschulniveau eine sehr hohe Klangreinheit“, so die Jury. Vom ersten Ton an. Übrigens ein E.

 



Anzeiger Michelsamt 3. Februar 2011

 

Rickenbach: „Talentbühne“ der MSM im Kubus

Was für ein Reichtum!

(uke) Einem biblischen Gleichnis entnehmen wir: „Ein Herr ging auf Reisen. Seinen Dienern vertraute er sein Vermögen an. Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, dem andern zwei, einem dritten eines – jedem gemäss seinen Fähigkeiten. Die ersten beiden investierten das Geld und gaben es aus, der dritte aber vergrub es aus Angst in der Erde. Die ersten beiden Diener wurden schlussendlich reich belohnt, während dem letzten das zurückbehaltene Geld weggenommen wurde.“

 

Die Kinder und Jugendlichen, die am vergangenen Mittwoch auf der „Talentbühne“ der Musikschule Michelsamt ihr musikalisches Können gezeigt haben, vergraben ihre Talente bestimmt nicht! Sie investieren sie in Form von stundenlangem Musizieren, harter Arbeit und fleissigem Ueben. Der Lohn dafür lässt sich sehen: Ihre Musiklehrer schicken sie zur „Talentbühne“: Ein Konzert, wo ausgewählte, besonders begabte Schüler ihre Virtuosität und Bühnenpräsenz vorführen können. Der Bühnenraum des Kubus Rickenbach bietet dafür den geeigneten Ort. „Hier geht es nicht um Wertung und Rangierung,“ sagt Corsin Tuor, Leiter der Musikschule. „ Mit der Talentbühne zeigen wir, welche Leistungen begabte Kinder hervorbringen können. Talent ist schlussendlich nur ein kleiner Teil des Erfolgs. Das meiste ist Fleiss, Arbeit, Umfeld... und auch ein bisschen Glück!“

                  


Simon Galliker meisterte tapfer sein Lampenfieber und eröffnete das Konzert mit dem „Petite pièce concertante“ von Balay. Es folgten zehn weitere junge Virtuosen, die mit Lebendigkeit und Frische spielten, wie dies eben Kindern eigen ist. Und die wenigen Patzer, die passierten, machten die Darbietungen umso wertvoller. Das Schlussbouqet präsentierte Elias Furrer am Klavier, souverän und mit sichtlichem Genuss. Sein schwungvoller „Maple Leaf Rag“ hat bestimmt noch einige Besucher summend auf den Heimweg begleitet.